Geschichte der Rasse Welsh-Springer-Spaniel:Spaniels gibt es im allgemeinen schon seit langer Zeit. Geoffrey Chaucer, Verfasser der weltberühmten Canterbury Tales, erwähnte sie bereits im Jahr 1386, und Gaston Phoebus beschrieb in seinem Buch über die Jagd einen "Spaniel, durch dessen Haar der Wind streicht". Es gibt sehr viele solcher Zeugnisse über die Existenz der Spaniel im früheren Zeitalter, in denen sämtliche Autoren die ausgezeichneten Jagdqualitäten dieser Stöber- und Apportierhunde zu Wasser wie auch zu Lande als hervorragend dargestellt haben.
Wesen, Haltung:In erster Linie ist der Welsh Springer Spaniel ein unentbehrlicher Jagdhelfer und geht ebenso unbeirrbar auf sein Ziel los wie sein Vetter, der Bretonische Vorstehhund. Seine ausgezeichnete Nase lässt ihn bei der Jagd - und auch sonst - nie im Stich. Sobald er Wild aufgestöbert hat, schleicht er sich an und treibt die Beute aus ihrem Versteck. Der Welsh Springer Spaniel jagt nicht, weil es ihm Spass macht, sondern um seinem Besitzer eine Freude zu machen. Für den Welsh Springer Spaniel gibt es nach der Arbeit noch was zu tun. Er ist verwandelt sich dann zu einem liebenden Familienhund und freut sich sichtlich, die übrigen Familienmitglieder und vielleicht sogar die Katze wiederzusehen. Leider hat der Welsh Springer Spaniel panische Angst vor dem Alleinsein. Die meisten Familienhunde leben nur für die Familie und wenn ihre Menschen sie allein lassen, dann fühlen sie sich von Gott und der Welt verlassen. Der Welsh Springer Spaniel sprüht vor Lebenslust und ist gleichzeitig freundlich zu den Kindern, selbst wenn sie ihn am Schwanz ziehen oder mit seinen Ohren spielen. Die Geduld verliert er eigentlich nie und nur durch ein versöhnliches Bellen deutet er an, dass es ihm langsam aber sicher zu bunt wird. Aber die Kinder sollten von Anfang an beigebracht bekommen, dass sie den Hund respektvoll behandeln sollen. Der Welsh Springer Spaniel sieht sehr robust und unverwundbar aus, aber sein Nervenkostüm lässt leider zu wünschen übrig. Vor allem typische Stadtgeräusche, wie das Autohupen oder Lärm von der Baustelle erschrecken ihn zutiefst. Auch Lärm zu Hause durch Türen knallen oder lautes Geschrei kann er nicht vertragen. Am besten fühlt er sich in der frischen Luft, wo er auf Wiesen und Feldern - mit der Nase am Boden - erkunden kann. Täglich eine Stunde im Freien sollte sein Besitzer schon mit dem Welsh Springer Spaniel verbringen, damit sich der Hund richtig verausgaben kann. Pflege:Das Fell des Welsh-Springer-Spaniels ist sehr pflegeleicht. Ein bestimmter Stoff in der Haut imprägniert das Fell, so dass sich Dreck und Unreinheiten gar nicht erst darin absetzen können. Aber ab und zu tut ein Durchbürsten sogar dem abgebrühtesten Hund gut. Das Bürsten pflegt das Fell und fördert die Durchblutung. Ausserdem massiert es die Haut.
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